Salomon Goldner wurde am 21.12.1777 in Unterbessenbach geboren und lebte in Unterbessenbach, Aschaffenburg.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Goldner Brendle geb. Lippmann.
Seine Kinder waren Goldner Isak (09.02.1816–26.12.1883), Goldner Bernhard (10.09.1819–20.09.1870), Goldner Rösche (11.06.1818–24.11.1899), Goldner Moses (12.07.1809) und Goldner Julchen (15.02.1813) sowie weitere 4 Kinder.
Er starb am 30.11.1854.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Friedhof am Erbig, Aschaffenburg-Schweinheim".
Weitere Angaben aus den Quellen: Für zum Militärdienst eingerückte acht Juden, die nicht in der Kaserne essen wollten, übernahmen er und diverse weitere Mitglieder der jüdischen Gemeinde Aschaffenburg deren Verpflegung. Durch Vereinbarung vom 27.9.1820 wurde geregelt, für wieviele Tage jedes Mitglied die Verpflegung eines Soldaten zu übernehmen hatte. [1012] Er war Eigentümer des oberen Hausteils des Hauses Aschaffenburg, Nebensteingasse 9 (alte Hausnr. Lit. D 107) von 1830 bis 1866. Salomon Goldner war Sohn des Wolf Samson Goldner. [1042].