Hannchen Sauer geb. Hess wurde am 23.11.1892 in Reichenberg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Reichenberg, Würzburg, Offenbach am Main, Nürnberg, Ghetto Izbica. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Heß David (25.12.1855–30.01.1910) und Heß Jette geb. Bach (22.09.1854).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Sauer Siegfried.
Ihre Kinder waren Sauer Werner (1922) und Sauer Erna (28.01.1929–Juni 1942).
Sie starb am Juni 1942 in Ghetto Izbica.
Weitere Angaben aus den Quellen: Als jüngstes von fünf Kindern der Familie David und Jette Heß in der unterfränkischen Gemeinde Reichenberg und der benachbarten Stadt Würzburg aufgewachsen. Sie arbeitete als Kassiererin; 1914 zog sie in die hessische Stadt Offenbach. Wohl ab den 1920er Jahren lebte sie als Ehefrau von Siegfried Sauer aus Tauberbischofsheim in der mittelfränkischen Großstadt Nürnberg. Am 24. März 1942 wurde sie mit ihm und der Tochter Erna mit dem Ziel Ghetto Izbica deportiert. [1016][1003][1005][1033].