Marianne Hess (1870 - 1943)

Marianne Hess wurde am 02.04.1870 in Unterleinach (Leinach) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Unterleinach, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Veitshöchheim. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 09.01.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Marianne Hess stammte aus der kleinen, schon 1885 aufgelösten Jüdischen Gemeinde im unterfränkischen Ort Unterleinach, Landkreis Würzburg. Ein "Haium Heß (Handel mit Vieh und Leder, 32 Jahre alt, mit Frau und zwei Töchtern)" wird dort 1817 als Inhaber einer von sechs Matrikelstellen für jüdische Bewohner verzeichnet. (Bayerisches Judenedikt von 1813). Marianne Heß verließ mit ihrer Familie Unterleinach und zog anscheinend nach Veitshöchheim. Die unverheiratete Frau war fast blind und lebte ab November 1936 im Jüdischen Altersheim in der Dürerstraße 20 in Würzburg. Am 23. September 1942 wurde sie ins Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie nach gut vier Monaten starb. [1016] weitere Quelle: Sabrina Steinmetz, Jüdische Kultusgemeinde Unterleinach - unserer vergessenen Bürgerinnen und Bürger, Facharbeit von 2008, S. 89f: Kopie des Volkskarteibogens und des Passes von Marianne Heß aus Würzburg.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.