Regina Heß (1897 - 1942)

Regina Heß wurde am 31.05.1897 in Geroda geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Geroda, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Heß Lazarus (um 1875) und Heß Sara geb. Weikersheimer (um 1870).

Sie starb am 12.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: In der Familie Lazarus und Sara Heß in der unterfränkischen Gemeinde Geroda; Landkreis Bad Kissingen, aufgewachsen. Sie gehörte zu den letzten rund 20 Personen, die nach den Ausschreitungen im Novemberpogrom 1938 und einem brutalen lokalen Pogrom am 10.September 1939 noch in dem Ort lebten. Im Januar 1940 kam die unverheiratete, an Multiple Sklerose leidende Frau in das Jüd.Kranken- und Altenheim Dürerstraße 20 in Würzburg. Am 23.September 1942 wurde sie ins Theresienstadt deportiert; als bettlägerige Insassin der dortigen "Krankenstube" kam sie nach zwei Wochen ums Leben. [1016][1003][1023][1025].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.