Mina Hirsch geb. Hilder (1842 - 1917)

Mina Hirsch geb. Hilder wurde am 04.03.1842 in Kirchheim (Unterfranken) geboren und lebte in Kirchheim, Miltenberg, Würzburg.

Ihre Eltern waren Hilder Moses und Hilder Theresia geb. Gutling.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hirsch Hirsch, die Ehe wurde am 1864 geschlossen.

Ihre Kinder waren Hirsch Jacob, Jakob (06.07.1864–1866, 16.08.1866), Hirsch Moses (22.06.1865–28.07.1865) und Hirsch Siegmund, Samson (27.06.1866–08.09.1932).

Sie starb am 03.07.1917 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Mina Hirsch ist in der Händlerfamilie Moses und Therese Hilder in der kleinen Jüd.Gemeinde im Ort Kirchheim, Landkreis Würzburg, aufgewachsen. Ihr Ehemann, ein Religionslehrer in der unterfränkischen Kreisstadt Miltenberg, war 1866 in einer Choleraepidemie jung verstorben, zwei Kinder der Familie im Säuglingsalter. Mina kehrte dann wohl mit ihrem Sohn Siegmund in ihren Geburtsort zurück. 1908 zog sie mit ihm, nach dessen Rückwanderung aus den USA, nach Würzburg. Im gleichen Jahr wurde die Israelitische Kultusgemeinde Kirchheim aufgelöst; die von Eliezer Sussmann ausgemalte kleine Landsynagoge kam danach in das Luitpoldmuseum (Mainfränkisches Museum) nach Würzburg. [1016][1023].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.