Julia Therese Höhne geb. Strauß (1912 - 1945)

Julia Therese Höhne geb. Strauß wurde am 17.05.1912 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Straßburg, Chalon-sur-Saône, Lager Drancy, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Strauss Julius (06.06.1878) und Strauß Luzie (Lea) geb. Weil (30.08.1885–16.12.1932).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Höhne Wilhelm, die Ehe wurde am 1933 geschlossen.

Ihr Kind war Mundorf Marguerite geb. Höhne (um 1935).

Sie starb am 1944-1945 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Julia Höhne wuchs in Würzburg in der Familie des Metzgermeisters Julius Strauß und seiner ersten Ehefrau link(Luzie (Weil)#31657) auf. Nach ihrer Schulzeit machte sie eine Berufsausbildung zur Kindergärtnerin und arbeitete danach vermutlich an einem Kindergarten in der Stadt. NS-Zeit: Schon im August 1933 emigrierte sie, wie ihr politisch engagierter Bruder Alfred Jakob, nach Straßburg, in die Heimatstadt ihrer Mutter. Im gleichen Jahr hatte sie den nichtjüd. Mechaniker Wilhelm Höhne aus Würzburg geheiratet. Das Paar lebte später mit seiner Tochter Marguerite in der französischen Stadt Chalon-sur-Saône. Julia Höhne wurde dort im August 1943 verhaftet und im April 1944 vom Durchgangslager Drancy ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert, [1003] wie ein Jahr zuvor ihr Bruder. Ihr verwitweter Vater überlebte den Holocaust. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.