Sophie(Sofie), Sophie Hönlein, Hoenlein geb. Erlanger wurde am 14.01.1879 in Ichenhausen geboren und lebte in Ichenhausen, Ermreuth, Nürnberg, Ghetto Riga.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hönlein, Hoenlein Hermann.
Ihre Kinder waren Hoenlein Ephraim Gustav geb. Hönlein Gustav (08.11.1914–12.08.1991), Dachauer Frieda geb. Hönlein, Hoenlein (11.10.1913–?1942) und Nachmann Minna geb. Hönlein (18.01.1912).
Weitere Angaben aus den Quellen: In der bayerisch-schwäbischen Gemeinde Ichenhausen in der Familie Gabriel und Amalie Erlanger aufgewachsen. Sie war nach 1900 in der oberfränkischen Gemeinde Ermreuth verheiratet; Mutter von Ephraim G. Hoenlein. Sie lebte mit ihrem Ehemann zuletzt in der nahen mittelfränkischen Großstadt Nürnberg, wie auch einige Verwandte aus Ermreuth. Sofie und ihr Mann waren wahrscheinlich unter den letzten 15 jüd. Einwohnern, die nach dem Novemberpogrom 1938 den Ort verlassen mussten und in festgelegte Unterkünfte ("Judenhaus") nach Nürnberg ziehen mussten. Am 29.November 1941 wurde das Paar von dort mit dem Ziel Ghetto Riga deportiert und vielleicht später im Stutthof ermordet. [1016][1003][1005][1023].