Moses Hofmann wurde am 02.11.1851 in Dittlofsroda geboren und lebte in Dittlofsroda, Höchberg, Würzburg, Zeckendorf, Rothenburg ob der Tauber.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hofmann Karolina geb. Ansbacher.
Seine Kinder waren Ansbacher Gretchen geb. Hofmann (05.12.1883–18.05.1954) und Hofmann Emma (16.06.1878–1942).
Er starb am 22.08.1929 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Religionslehrer. Er stammte aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Dittlofsroda, Landkreis Bad Kissingen, ansässigen Familie. 1817 waren dort zwei Haushaltsvorstände namens "Hofmann" unter den 17 jüd. Matrikelstellen registriert; ein "Moses Hofmann (Viehhandel; mit Frau und zwei Kindern)" war vielleicht sein Großvater (Bayerisches Judenedikt von 1813). Der junge Moses Hofmann bereitete sich an der Isr. Präparandenschule in Höchberg und, von 1868 bis zum Examen 1871, an der 1864 gegründeten Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg auf den Lehrerberuf vor. Nach einigen Unterrichtsjahren in der oberfränkischen Gemeinde Zeckendorf, war er ab 1875, als er als erster Religionslehrer der neu gegründeten, traditionsreichen Jüd.Gemeinde in der mittelfränkischen Stadt Rothenburg o.T. angestellt wurde, bis zu seinem Ausscheiden nach über 50 Jahren der geistige Führer der dortgen Kultusgemeinde. Hofmann war auch Mitgründer und langjähriges Vorstandsmitglied des Isr.Lehrervereins für Bayern. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er bei den Töchtern Emma Hofmann und Gretchen Ansbacher in Würzburg. Er wurde 1929, wie sein Berufskollege und Freund Hirsch Goldstein, im Jüd.Friedhof in Höchberg beigesetzt. [1016][1023; Dittlofsroda,Frankenwinheim, Rothenburg o.T.].