Ernestine Holzinger geb. Schuster wurde am 25.08.1867 in Sterbfritz (Sinntal) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Sterbfritz, Ghetto Theresienstadt, Feuchtwangen, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Schuster geb. Goldschmidt (22.11.1833–11.09.1893) und Schuster Michael (01.02.1832–vor 1912).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Holzinger Max, die Ehe wurde am 1893 in Sterbfritz/Hessen geschlossen.
Ihre Kinder waren Holzinger Fanny (?um 1905) und Holzinger Henry geb. Heinrich (19.12.1902–22.03.1963).
Sie starb am 31.03.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kleinrentnerin. Ernestine Holzinger wuchs in der osthessischen Gemeinde Sterbfritz in der Familie des Pferdehändlers Michael Schuster und seiner Frau Deichel auf. Ab 1893 war sie mit Max Holzinger aus der mittelfränkischen Stadt Feuchtwangen verheiratet. Die junge Familie lebte zunächst in dessen Heimatstadt, ehe sie 1912 nach Würzburg zog. Nach der Erkrankung ihres Mannes verarmte Ernestine Holzinger und wurde von der staatlichen Fürsorge unterstützt. Die ab 1932 verwitwete Frau, Mutter von Heinrich Holzinger, blieb allein in Würzburg zurück. NS-Regime: Die 75jährige Ernestine Holzinger wurde am 23.September 1942 von ihrem letzten Quartier im Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung nach Theresienstadt deportiert und kam dort am 31.03.1943 um.