Dora (Debora Sprinza) Holzmann geb. Majer (1896)

Dora (Debora Sprinza) Holzmann geb. Majer wurde am 24.02.1896 in Lodz geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Lodz, Würzburg, Neubreisach, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Majer, Majer (Mayer) David (24.10.1869–18.04.1930) und Majer, Majer (Mayer) Gitta (Getta, Jenta) geb. Dombek (25.05.1871).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Holzmann Hermann(Hersch), Hermann (Hersch), die Ehe wurde am 1918 in Würzburg geschlossen.

Ihre Kinder waren Holzmann Miriam (03.12.1924), Holzmann Helene, Helene Sara (20.08.1919–04.10.1942) und Holzmann Jitzchak geb. Holzmann Isidor, Isidor (27.06.1920).

Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Näherin (Nähen). In der polnischen Großstadt Lodz aufgewachsenes ältestes Kind der Familie David und Gita Majer. Sie kam 1913 mit der Familie nach Würzburg und trug mit ihrer Arbeit zu deren Lebensunterhalt bei. 1918 heiratete sie in Würzburg den ebenfalls ostjüd. (Ostjuden und Westjuden) Kaufmann Hermann Hersch Holzmann. Die Familie mit den bis dahin drei Kindern verzog um 1930 aus der Stadt. Sie emigrierte, vermutlich nach 1933, in die grenznahe Gemeinde Neuf-Brisach im Elsass. Die Töchter Helene und Miriam Holzmann und die 1935 in Neuf-Brisach geborene Tochter Dina wurden später von Frankreich nach Auschwitz deportiert. Dora Holzmann wurde mit ihrer Familie nach der deutschen Besetzung im Juni 1940 mit ihnen und dem Ehemann in das Durchgangslager Camp de la Lande de Monts gebracht und wurde nach dem Zeugnis des überlebenden Sohnes Isidor Jitzchak im Holocaust ermordet. In dem Lager wurden anfänglich jüd. Personen mit polnischer Herkunft inhaftiert. [1016][1005][1023; Neuf-Brisach].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.