Leo Hubert wurde am 14.11.1891 in Cronheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Cronheim, Würzburg, Kriegshaber, Ghetto Kowno. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Hubert Emma geb. Ebert (20.02.1861–07.10.1922) und Hubert Ruben, Ruben (Rubin) (05.04.1855–10.05.1925).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hubert Hedwig geb. Schülein, die Ehe wurde am 16.05.1922 geschlossen.
Seine Kinder waren Hubert Emma (22.05.1923) und Hubert Selmar (23.01.1926).
Er starb am 25.11.1941 in Ghetto Kaunas.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. In der Familie eines Rauchwaren-Händlers in der mittelfränkischen Gemeinde Cronheim aufgewachsen. Er begann 1905 eine Lehre (Berufsausbildung)in Würzburg, in der Branntweinbrennerei link(M. Hanaür & Sohn#24022) (Hermann Reiß) und arbeitete dann als Lagerist in der Firma. Erster Weltkrieg: Kriegsteilnehmer ab Mai 1915; Eisernes Kreuz II und andere Auszeichnungen, zweimal verwundet. Um 1919 zog er von Würzburg weg und gründete bald darauf in seiner Heimatgemeinde Cronheim eine Familie. Nach dem Novmberpogrom 1938 und seiner Inhaftierung im Dachau zog er mit seiner Familie nach Kriegshaber. Leo und Hedwig Hubert konnten ihre beiden Kinder Emma und Selmar nach England in Sicherheit bringen. Sie selbst wurden im Herbst 1941 im Garten von guten Nachbarn versteckt, verließen aber diese Notunterkunft, um sie nicht zu gefährden. Am 20.November 1941 wurden beide von München ins Kowno deportiert und nach ihrer Ankunft dort ermordet. [1016][1003][1005][1024].