Margarete Hülle geb. Hiller (1877 - 1943)

Margarete Hülle geb. Hiller wurde am 13.06.1877 in Wroclaw geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Breslau, Manchester, Berlin, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Hiller Martha geb. Reinert (um 1850) und Hiller Vinto.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Bentheim Ferdinand Ernst, die Ehe wurde am 1906 geschlossen.

Sie war in 2. Ehe verheiratet mit Hülle Hermann, die Ehe wurde am 1928 geschlossen.

Ihre Kinder waren Hülle, Huelle Christa, Bentheim Paul H. (19.07.1907) und Bentheim Edwin M. (25.08.1909).

Sie starb am 05.04.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Als Tochter eines Rittergutsbesitzers in der damals preussisch-schlesischen Großstadt Breslau aufgewachsen, war sie ab 1906 in Manchester, dann Berlin verheiratet, ab 1917 verwitwet. 1928 heiratete sie den ebenfalls aus Breslau stammenden Bibliothekar Hermann Hülle und trat zur evangelischen Konfession über. Das Paar zog 1935, nach dem Ruhestand des Ehemmannes, nach Würzburg. Nach der Denunziation durch einen Nazi wurde die Gestapo-Dienststelle Würzburg auf Margarete Hülle aufmerksam. Nach dem Tod ihres Ehemannes 1940 verlor sie den Schutz der "privilegierten Mischehe" (Privilegierte Juden). Am 23.September 1942 wurde sie, nach einem Selbstmordversuch, von ihrer letzten Würzburger Wohnung Steinbachtal 36 ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1025].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.