Sigmund (Siegmund) Huppert wurde am 05.10.1871 in Koschatka geboren und lebte in Stockholm, Koschatka in Mähren, Bad Frankenhausen, Berlin, Schweden.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Huppert Gisela geb. Steinberger, die Ehe wurde am 1901 in Würzburg geschlossen.
Er starb am 19.11.1945 in Stockholm.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hochschullehrer; Prof.Ing. Er wurde in der damals österreichisch-ungarischen Gemeinde Koschatka in der Familie von Bernhard Huppert und Resi, geb. Ambor geboren. 1890 machte er sein Abitur in Mährisch-Ostrau und studierte dann Maschinenbau an der "Deutschen Technischen Hochschule" in Brünn. Nach seinem Militärdienst 1894/95 in Klosterneuburg arbeitete er in einer Maschinenfabrik in Brünn als Konstrukteur und unterrichtete dann ab 1897 an der neuen Ingenieurschule Zwickau und am Rheinischen Technikum Bingen (Fachhochschule Bingen , ehe er 1902 zum Leiter des Kyffhäuser-Technikums in Bad Frankenhausen berufen wurde. Prof. Huppert wurde bereits vor 1933 politisch verfolgt. 1930 hatte sich in Thüringen mit der Baum-Frick-Regierung eine erste Landesregierung unter Beteiligung der NSDAP in Deutschland gebildet; in der Folge wurde er im März 1931 entlassen. Das kinderlose Ehepaar Huppert gab sein großzügiges Anwesen in Bad Frankenhausen auf und zog nach Berlin. Beide starben kurz hintereinander Ende 1945 im Exil in Stockholm. [1016][1023; Bad Frankenhausen] Quelle: -Ulrich Hahnemann, Prof. Ing. Sigmund Israel Huppert - ein jüdischer Hochschuldozent zwischen Lehre und Antisemitismus in den Jahren 1902 - 1931, 2007 (Diplom-Arbeit Fachhochschule Potsdam, Studiengang Archiv - zeitzeugen-oldisleben.de).