Hannchen Ickelheimer geb. Kahn (1869 - 1943)

Hannchen Ickelheimer geb. Kahn wurde am 07.09.1869 in Rieneck geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rieneck, Frankfurt am Main, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Ickelheimer Moritz.

Ihr Kind war Ickelheimer Julius (Louis, Yehuda?) (21.11.1903–?30.06.1963).

Sie starb am 03.10.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sie ist als Tochter von Anselm (Anschel, Ascher) und Jeanette Kahn in der unterfränkischen Kleinstadt Rieneck, Landkreis Main-Spessart, aufgewachsen. Sie stammte aus einer schon um 1800 dort ansässigen Familie. Ihr Vater war Schuhmacher in Rieneck, ebenso wie ihr späterer Ehemann Moritz Ickelheimer, der wohl von auswärts einheiratete und vermutlich den Betrieb übernahm. Hannchen Ickelheimer hatte wenigstens vier Kinder; ihr Sohn Julius Ickelheimer machte ein Lehrerstudium an der ILBA in Würzburg. Die Mutter lebte ab 1921 als Witwe in Rieneck. Sie gehörte vermutlich zu den letzten 19 jüd. Einwohnern im Jahr 1937; 13 von ihnen mussten im Februar 1939 ihre Häuser verkaufen und zogen nach Frankfurt. Von dort wurde Hannchen Ickelheimer am 18.August 1942 ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1005][1023][1025].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.