Albert Jordan (1879)

Albert Jordan wurde am 09.08.1879 in Zaberfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Zaberfeld, Ober-Erlenbach, Vernichtungslager Treblinka, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Jordan Fanny geb. Kaufmann (07.02.1855–23.09.1942) und Jordan Josef (um 1850).

Er verstarb in Treblinka.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmännischer Angestellter. Als Sohn einer Händlerfamilie in der Gemeinde Zaberfeld, Baden-Württemberg, geboren. 1904 von Muenchen zugezogen nach Würzburg, wo er zehn Jahre berufstätig war. Im September 1914 kehte er in seine Heimatgemeinde Zaberfeld zurück. Spätestens ab den 1920er Jahren lebte er mit seiner Familie in der hessischen Gemeinde Ober-Erlenbach als selbständiger Kaufmann mit einem Gemischtwarenladen; die Jüd.Gemeinde im Ort befand sich bereits in der Auflösung. Im Novemberpogrom 1938 wurde das Geschäft verwüstet und geplündert. Der Sohn Heinz(Enrique) wurde in das Buchenwald verschleppt; er konnte nach seiner Entlassung nach Uruquay emigrieren. Seine Eltern und seine Schwester Liselotte mussten 1941 ihre Wohnung verlassen und in die frühere Synagoge ziehen. Sie wurden am 30.September 1942 über Darmstadt deportiert, vermutlich ins Vernichtungslager Treblinka. [1016][1003][1005][1023; Zaberfeld, Ober-Erlenbach].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.