Herbert Kahn wurde am 17.02.1917 in Wollenberg geboren und lebte in Wollenberg, Würzburg, Palästina, Haifa, Stuttgart.
Seine Eltern waren Kahn Frieda geb. Oppenheimer (21.01.1886–14.08.1942) und Kahn Salomon (09.05.1885–?1942).
Er starb am 1991 in Haifa.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer. In der Gemeinde Wollenberg, Baden-Württemberg, aufgewachsen. Von 1935 bis zum Examen 1937 studierte er an der ILBA in Würzburg, eine der wenigen höheren Bildungseinrichtungen, die jüd. Bürgern seines Jahrgangs noch offenstanden. Mitglied im Jüd.Jugendbund Würzburg (Jüdische Jugendbewegung). Er emigrierte wohl bald danach nach Palästina. Seine in Wollenberg gebliebenen Eltern Salomon und Frieda Kahn wurden deportiert und ermordet. Herbert Kahn kehrte in der Nachkriegszeit in Deutschland zeitweise zurück; um 1960 unterrichtete er als Lehrer für die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs in Stuttgart. Ab 1975 setzte er sich für den für den Aufbau der christlich-jüd. Beziehungen zwischen Württemberg und Israel ein; in der ehemaligen Fortbildungsstätte Kloster Denkendorf erinnerte an ihn ein "Herbert-Kahn-Zimmer". [1016][1023; Wollenberg].