Jette Kahn geb. Freudenberger wurde am 04.12.1872 in Heidingsfeld geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heidingsfeld (Würzburg), Gleicherwiesen, Mellrichstadt, Niederlande, Arnheim, Vernichtungslager Sobibor. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Freudenberger Jakob (03.12.1828–13.09.1911) und Freudenberger Sara geb. Bacharach (um Jan. 1835–08.06.1902).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Kahn Lorenz.
Sie starb am 16.04.1943 in Vernichtungslager Sobibor.
Weitere Angaben aus den Quellen: In der Lehrerfamilie Jakob und Sara Freudenberger in Heidingsfeld aufgewachsen, heiratete sie um 1900 den Lehrer Lorenz Kahn. Die Familie lebte wenigstens bis 1924 in der thüringischen Gemeinde Gleicherwiesen; für Jenny Kahn, die 1938 in de Niederlande emigrierte, wird als letzter deutscher Wohnsitz die unterfränkische Stadt Mellrichstadtangegeben. Vermutlich bis 1942 wohnte die verwitete(?) Frau mit ihrem Sohn(?) Fritz, geb. 1905 Gleicherwiesen, in einer Gästepension in der Stadt Arnhem. Im September 1942 wurde sie von der Polzei Arnhem zur Fahndung ausgeschrieben wegen eines nicht gemeldeten Wohnungswechsels. Jette und Fritz Kahn wurden im Frühjahr 1943 ins Vernichtungslager Sobibor deportiert und wohl nach der Ankunft ermordet. [1016][1003][1023; Gleicherwiesen][1026].