Leo Kahn (1901 - 1942)

Leo Kahn wurde am 02.03.1901 in Mittelsinn geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mittelsinn, Höchberg, Würzburg, Westheim bei Hammelburg, Gaukönigshofen, Izbica, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Kahn Wolf Benjamin (02.10.1869–16.12.1935) und Kahn Sophie Sprinz geb. Klein (1864–29.04.1925).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kahn Mina geb. Sündermann.

Sein Kind war Kahn Hannelore (20.09.1933–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Leo Kahn wuchs in der Familie Wolf und Sophie Kahn in der unterfränkischen Gemeinde Mittelsinn, Landkreis Main-Spessart, auf. Er machte eine vorbereitende Berufsausbildung an der Isr. Präparandenschule Höchberg, dann von 1917 bis zum Examen 1920 an der ILBA in Würzburg. Nach einer längeren Unterrichtstätigkeit in der Gemeinde Westheim bei Haßfurt, Landkreis Haßberge, wechselte er 1931 in die Gemeinde Gaukönigshofen im Landkreis Würzburg, wo er für die Israelitische Kultusgemeinde als (Religions-)Lehrer und wohl auch als Vorbeter und Schächter tätig war. Seine Ehefrau Mina, geb. Sündermann stammte aus Westheim. 1933 wurde die Tochter Hannelore geboren. Die junge Familie wurde am 24. März 1942 über Kitzingen mit dem Ziel Ghetto Izbica deportiert und wohl noch im gleichen Jahr ermordet. [1016][1003][1023; Gaukönigshofen].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.