Wilhelm Kahn wurde am 05.05.1874 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg.
Seine Eltern waren Kahn Franziska geb. Hirsch (05.04.1843–22.01.1925) und Kahn Maier (Mayer) (24.02.1833–17.11.1907, 17.02.1907).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kahn Rosa (Röse), Rosa (Roese) geb. Blumenthal, die Ehe wurde am 1907 geschlossen.
Sein Kind war Werber Ruth geb. Kahn (23.01.1908–Okt. 1983).
Er starb am ?1936 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. In der Familie Maier und Franziska Kahn in der Stadt Würzburg aufgewachsen. Höhere Bildung; Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger. Lehre, Anstellung (?) im Kaufhaus "S. Rosenthal" (Luitpold Rosenthal). Er führte dann die väterliche Weinagentur fort. Anfang 1913 Gründung der Firma "Vereinigte Transitkellereien W.Kahn" (Weine, Spirituosen; Rüdigerstraße 2, später Kaiserstraße 25) in Würzburg. 1908 zum Magistratsrat (Stadtrat) der Stadt Würzburg aus der Wahlliste der "Vereinigten Liberalen und Demokraten" gewählt; 1912, 1914 Wiederwahl. Um 1918 Ernennung zum Kommerzienrat. Erster Weltkrieg: 1914 bis 1916 Kriegsdienst, dann Fronteinsatz; Leutnant, EK II (Eisernes Kreuz) und andere Auszeichnungen; verwundet, gehörgeschädigt. Von 1919 bis 1930 war er für die Deutsche Demokratische Partei im Stadtrat von Würzburg. Von 1914 bis um 1933 war er Vorsitzender des Fränkischen Weinhändlerverbandes. Mitglied im karitativen "St. Johannisverein" Würzburg, Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, Jüd. Turn- und Sportverein Würzburg, Geselligkeitsvereine "Kegelclub Dreißiger" und "Gesellschaft Casino" Würzburg. Nach Einschätzung der Gestapo-Stelle Würzburg war er ein Monarchist. [1016].