Schaja Abraham (Kannenmacher Abraham) Kanenmacher wurde am 21.03.1901 in Kolno geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kolno, Obbach, Würzburg, Ebelsbach, Wickrath, Aub, Frankfurt am Main, KZ Sachsenhausen, KZ Neuengamme. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Kanenmacher Juda-Beila geb. Perla (um 1880) und Kanenmacher Pinchas.
Er starb am 19.06.1942 in Neuengamme.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer. In der damals russisch besetzten Stadt Kolno in Polen aufgewachsen, lebte er später anscheinend mit seinen Eltern in der unterfränkischen Gemeinde Obbach, Landkreis Schweinfurt. Seine Berufsausbildung machte er an der Isr. Präparandenschule Höchberg und, von 1918 bis zu seinem Examen 1921, an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in der benachbarten Stadt Würzburg. Er unterrichtete dann in verschiedenen Orten, so wohl ab 1921 in Ebelsbach, Landkreis Haßberge), und um 1926 in der Gemeinde Wickrath, Nordrhein-Westfalen. Ab 1928 war er als Lehrer und Schächter für die Israelitische Kultusgemeinde in der unterfränkischen Gemeinde Aub, Landkreis Würzburg, tätig. 1929 beantragte er seine Einbürgerung beim zuständigen Bezirksamt Ochsenfurt. Um 1936 zog er mit seiner jungen Familie nach Frankfurt. Ab Juli 1940 war Abraham Kannenmacher un den Konzentrationslagern KZ Sachsenhausen und KZ Neuengamme inhaftiert. Er wurde, noch vor der Deportation seiner Ehefrau Martha und seiner zwölfjährigen Tochter Senta, im Juni 1942 ermordet, eventuell in der NS-Tötungsanstalt Bernburg. [1016][1003][1005][1023].