Moritz Carlebach (Karlebach) wurde am 18.10.1879 in Stuttgart geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Stuttgart, Frankfurt am Main, Würzburg, KZ Buchenwald. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Carlebach (Karlebach) Lina geb. Schwab (26.05.1857–1922) und Carlebach (Karlebach) Nathan (31.05.1844–um 1914).
Er starb am 29.03.1939 in Frankfurt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. In den Großstädten Stuttgart und Frankfurt aufgewachsener Sohn von Nathan Carlebach und der aus Rimpar,Landkreis Würzburg, stammenden Lina geb. Schwab. Von 1897 bis 1900 arbeitete er als Kommis in der "Zigarrenfabrik J.G. Eisenmann" (Jacques Mayer) in der Stadt Würzburg. Er blieb danach in Frankfurt. Nach dem Novemberpogrom 1938 kam er in "Schutzhaft" im Buchenwald. Nach dem Bericht seines Sohnes Emil Carlebach, einem Widerstandskämpfer, Politiker und Schriftsteller, wurde er dort ermordet; nach dem Gedenkbuch des deutschen Bundesarchivs starb er (wohl an den Haftfolgen) in seiner Heimatstadt Frankfurt.Seine Ehefrau Sophie geb. Runkel wurde 1942 von Frankfurt deportiert und ermordet. [1016][1003].