Jakob Kassewitz (1872 - 1932)

Jakob Kassewitz wurde am 31.12.1872 in Schmieheim (Kippenheim) geboren und lebte in Schmieheim, Straßburg, Würzburg.

Seine Eltern waren Kassewitz Helene geb. Wachenheimer (06.04.1827–29.04.1899) und Kassewitz Josef (Joseph) (15.04.1821–?17.02.1911).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kassewitz Sofie geb. Weikersheimer (Weickersheimer), die Ehe wurde am 1901 in Strassburg geschlossen.

Seine Kinder waren Schiff Frieda geb. Kassewitz (11.12.1895–1942) und Kassewitz Hertha (14.09.1903).

Er starb am 30.01.1932 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. In der Familie des Viehhändlers Josef Kassewitz und seiner Ehefrau Helene in der Gemeinde Schmieheim, Baden-Württemberg, aufgewachsen. Er lebte lange Zeit in der Stadt Strasbourg im damals deutschen Reichsland Elsass-Lothringen und heiratete dort 1901 Sofie geb. Weikersheimer aus der unterfränkischen Gemeinde Tauberrettersheim, vermutlich die Witwe eines Verwandten David Kassewitz. Nach der französischen Wiederbesetzung vertrieben, zog er 1919 mit seiner Familie nach Würzburg. Er arbeitete hier als Handelsvertreter der Textilwarengroßhandlung "Gebrüder Schiff" ,deren Inhaber Adolf und Jakob Schiff, der Schwiegersohn von Jakob Kassewitz, ebenfalls Flüchtlinge aus dem Elsass waren. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.