Max Kaufmann (1876 - 1944)

Max Kaufmann wurde am 24.05.1876 in Bitburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bitburg, Duisburg, Würzburg, Berlin, München, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Kaufmann Babette geb. Juda (15.03.1848–26 .06.1926) und Kaufmann Karl (um 1850).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kaufmann Lina geb. Friedländer, Friedlaender, die Ehe wurde am 1903 in Düsseldorf geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Kaufmann Else geb. Hentschel (verw. Ursell), die Ehe wurde am 26.06.1940 in München geschlossen.

Sein Kind war Weimersheimer Rosa geb. Kaufmann (06.06.1904–25.11.1941).

Er starb am ?1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. In der Familie Karl und Babette Kaufmann in der Kreisstadt Bitburg, Rheinland-Pfalz, aufgewachsen. Er zog 1903, kurz nach seiner Heirat, von Duisburg nach Würzburg. Inhaber, Teilhaber (unter anderem mit der Tochter und dem Schwiegersohn) des Kaufhauses "S. Guttmann Nachfolger" (Damenkonfektion, Textilwaren; Schönbornstraße 6). 1915 erhielt er die bayerische Staatsangehörigkeit und 1918 das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. Ab 1920 war er verwitwet. Im Mai 1933 Gestapo-Ermittlungen gegen ihn wegen vermuteter Verbreitung von Flugblättern der Deutsche Staatspartei (Egmont Lebowitsch). Er ging Ende 1935 nach Berlin, anscheinend nach dem Verkauf seiner Firma, die "Arisierung" folgte im Dezember 1938. Ab Februar 1937 lebte Max Kaufmann in rasch wechselnden Unterkünften in München. Am 23.Juli 1942 wurde er von dort mit seiner 1940 geheirateten zweiten, ebenfalls verwitweten Ehefrau Else Hentschel ins Theresienstadt deportiert; von dort wurden beide am 28.Oktober 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz transportiert. [1016][1003][1024][1025].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.