Meta Kaufmann geb. Neumann (1878 - 1942)

Meta Kaufmann geb. Neumann wurde am 24.05.1878 in Schweinshaupten (Bundorf) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schweinshaupten, Memmelsdorf in Unterfranken, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Kaufmann Meier.

Sie starb am 1942 in Treblinka.

Weitere Angaben aus den Quellen: Meta Kaufmann wuchs in einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Schweinshaupten, Landkreis Haßberge, ansässigen Familie auf. Unter den 32 jüd. Matrikelstellen im Jahr 1817 finden sich dort zwei Familienvorstände mit dem neuen Namen "Neumann". (Bayerisches Judenedikt von 1813). Die Jüd. Gemeinde in Schweinshaupten stellte zeitweise ein Drittel der Einwohner, hatte aber ab Mitte des 19.Jahrhunderts einen starken Rückgang durch Ab- und Auswanderungen und löste sich schließlich 1935 auf. Meta Kaufmann lebte nach 1900 als Ehefrau eines Viehhändlers in der nahen Gemeinde Memmelsdorf. Im November 1939 wurde sie mit ihrem Ehemann, als einzige noch in Memmelsdorf lebende Juden, nach Würzburg in das Jüd. Altenheim Dürerstraße 20 gebracht. Am 10.September 1942 wurden beide ins Theresienstadt deportiert, Meta Kaufmann schon im "gebrechlichen" Zustand (Gebrechlichkeit); nach knapp drei Wochen wurden sie gemeinsam ins Vernichtungslager Treblinka transportiert.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.