Cäcilie Kiesel geb. Hamburger wurde am 04.10.1867 in Alzenau geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Alzenau, Würzburg, Plauen, Nürnberg, München, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka, Hof. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 2. Ehe verheiratet mit Kiesel Benno Benjamin, die Ehe wurde am 1894 in Eger geschlossen.
Ihre Kinder waren Kiesel Ella (03.08.1896–1897), Kiesel Felix (13.07.1898) und Tausky (Tauszky) Thekla geb. Kiesel (15.01.1895–25.11.1941).
Sie starb am ?1942 in Treblinka.
Weitere Angaben aus den Quellen: Cäcilie Kiesel wuchs in der Familie des Pferdehändlers Daniel Hamburger und seiner Ehefrau Regina in der unterfränkischen Stadt Alzenau, Kreis Aschaffenburg, auf. Ab 1894 lebte sie als zweite Ehefrau des Händlers Benjamin Kiesel in Würzburg. Anfang 1900 zog die Familie nach Plauen mit Cäcilies leiblichen Kindern Thekla und Felix, vielleicht auch den Kindern Ernestine und Josef aus der ersten Ehe des Mannes. [1016] Die Familie ging anscheinend bald darauf in die Stadt Hof, wo zwei weitere Kinder, Hermann und Martin, 1902 und 1904 geboren wurden. NS-Regime: Cäcilie Kiesel lebte vielleicht auch längere Zeit in der oberbayerischen Stadt Ingolstadt. Im Februar 1934 zog die inzwischen verwitwete Frau von Nürnberg zur Tochter Thekla nach München. Sie musste deren Deportation nach Kowno im November 1941 erleben.[1024] Sie selbst wurde im Juni 1942 von einem Münchner Judenlager nach Theresienstadt deportiert und von dort nach Treblinka verschleppt. [1003][1027].