Simon Emanuel, Simon Kleemann (1864 - 1943)

Simon Emanuel, Simon Kleemann wurde am 15.03.1864 in Werneck geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Werneck, Nürnberg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Kleemann Emanuel, Emanül (18.06.1826–09.11.1908) und Kleemann Regine geb. Hirschmann (13.12.1839–25.10.1914).

Er starb am 21.05.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Simon Kleemann wuchs als ältestes von anscheinend zehn Kindern in der Familie Emanuel und Regine Kleemann in der unterfränkischen Kleinstadt Werneck, Landkreis Schweinfurt, auf. Er lebte dann zunächst in der unterfränkischen Kreisstadt Hassfurt und erhielt dort im Dezember 1894 das Heimatrecht nach seiner Eheschließung. Nach 1900 wohnte er mit seiner Familie in der mittelfränkischen Großstadt Nuernberg und war hier wohl als Spielwarenfabrikant, später als Weinagent tätig. Am 10.September 1942 wurde er von Nürnberg ins Theresienstadt deportiert; er lebte zu diesem Zeitpunkt anscheinend allein in der Stadt und war wohl verwitwet. [1016][1003][1004][1020][1025][1033].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.