Mathilde Königsberger wurde am 07.06.1889 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Obbach, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Königsberger Hannchen (um 1860–1927).
Sie starb am 1943 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hausangestellte. Sie wuchs als uneheliches Kind von Hanna Königsberger in der unterfränkischen Gemeinde Obbach, Landkreis Schweinfurt) auf und wurde von ihrem Großvater, dem Mehlhändler Niem Königsberger, gesetzlich betreut. Nach dem Tod ihrer Mutter 1927 erbte sie das Familienanwesen in Obbach. Ab August 1938 arbeitete sie als Dienstmädchen in Würzburg. Sie war hier zunächst im Isr. Kranken- und Pfründnerhaus in der Dürerstraße 20 beschäftigt, dann in einem Privathaushalt (Haugerring 19, vermutlich bei Pauline Schloß), zuletzt im "Jüd. Unterkunftsheim" in der Bibrastraße 6, dem fast einzig verbliebenen "Judenhaus" in der Stadt. Trotz ihrer ungeklärter Abstammung (ihr Vater war vermutlich nichtjüd.) wurde Mathilde Königsberger am 17.Juni 1943 mit der letzten großen Deportation von Würzburg ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1016][1003][1023; Obbach].