Paula Kohlmann wurde am 28.12.1899 in Kirchheim an der Weinstraße geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kirchheim an der Weinstraße, Würzburg, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 1943 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Angestellte. Paula Kohlmann ist die Tochter des Metzgers Leopold Kohlmann (1864-1923) aus Gemeinde Kirchheim an der Weinstraße (früher: Kirchheim an der Eck) im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Ihre Mutter war Barbara (Babett) geb. Bach (1868-1923) aus Rottenbauer. Paula lebte nach dem Tod der Eltern und Schwester Frieda seit spätestens Ende 1935 in Würzburg. Die ledige Frau (Familienstand) arbeitete hier als Kontoristin, Büroangestellte und hatte in Würzburg und Umgebung verwandtschaftliche Beziehungen durch die Mutter; erwähnt wird ihre im August 1942 verstorbene Verwandte Bertha Krebs aus der Stadtrandgemeinde Reichenberg. Wegen deren in einem Lager deponierten Klaviers wurde Paula Kohlmann im Juli 1942 von der Gestapo-Stelle Würzburg vernommen; es war vor der geplanten Versteigerung (Aktion 3) gegen ein minderwertigeres Instrument ausgetauscht worden (vermutlich von der Speditionsfirma). Frau Kohlmann konnte wohl nach dem Novemberpogrom 1938 nur noch für die Israelitische Kultusgemeinde Würzburg arbeiten. Sie musste ihre Wohnung in der Rotkreuzstraße 9 räumen und wohnte zuletzt in beengten Verhältnissen in den "Judenhäusern" Domerschulstraße 25 und Bibrastraße 6. Am 17.Juni 1943 wurde sie mit den letzten (nicht durch "Mischehen" geschützten) fränkischen Juden von Würzburg und Nürnberg ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1016][1003][1023; Kirchheim an der Weinstraße] Die Informationen zur Familie von Paula Kohlmann stammen aus den Personenstandsregistern der Gemeinde Kirchheim/Weinstraße im Landesarchiv Speyer.