Ignaz Kohn (1884 - 1942)

Ignaz Kohn wurde am 16.03.1884 in Königshofen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Königshofen, Würzburg, Pretoria, Nürnberg, Ghetto Izbica, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Kohn Meier (Mayer) (21.02.1840–27.08.1914) und Kohn Regina geb. Lewald (29.01.1845–um 1920).

Er starb am ?1942 in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. In der Familie Meier und Regina Kohn in der unterfränkischen Kleinstadt Bad Königshofen, Landkreis Rhön-Grabfeld, und, ab 1891, in Würzburg aufgewachsen. Er besuchte hier die Kreisrealschule in der Maxstraße, vermutlich bis zum Abschluss Mittlere Reife. Kaufmännische Berufsausbildung, Anstellung im elterlichen Schuhwarengeschäft(?). Als junger Mann wanderte er nach Südafrika aus. 1914 Rückkehr nach Würzburg; Kriegsteilnehmer bis November 1918. Ignaz Kohn wollte Ende August 1939 mit seiner Schwester Martha zum Bruder Moritz nach Pietersburg (Polokwane/Südafrika) emigrieren; durch den Kriegsausbruch verhindert - das Umzugsgut der Geschwister befand sich bereits im Freihafen Hamburg. Er zog dann zu Verwandten seiner Mutter (Lewald) nach Nürnberg und wurde am 24.März 1942 von dort mit dem Ziel Ghetto Izbica deportiert; seine Schwester Martha war schon zuvor von Würzburg nach Riga verschleppt worden. [1016][1003][1033][1064].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.