Moritz Kohn wurde am 12.04.1864 in Aidhausen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Berlin, Ghetto Theresienstadt, Aidhausen, Königshofen, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Kohn Karl (Carl) (um 1840) und Kohn Marianne geb. Blümlein (vor 1860).
Er starb am 29.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Bankier. Er wuchs in der Familie Karl und Marianne Kohn in der unterfränkischen Gemeinde Aidhausen, Landkreis Haßberge, und der nahen Kreisstadt) Bad Königshofen auf. 1882 zog er von der Stadt Schweinfurt nach Würzburg und trat in das Bankgeschäft Felix Heim ein, für das er viele Jahre als Prokurist arbeitete. 1911 erhielt er das Bürgerrecht und Heimatrecht der Stadt Würzburg. Moritz Kohn war unter den noch relativ wenigen Einwohnern, die einen privaten Telefonanschluss hatten. Um 1920 zum Bankdirektor befördert, ging er Ende der 1920er Jahre in den Ruhestand, den der unverheiratete Mann seit Dezember 1933 in der deutschen Haupstadt Berlin verbrachte. Am 22.Juli 1942 wurde er von dort mit fast 80 Jahren ins Theresienstadt deportiert, wo er nach drei Monaten ums Leben kam. [1016][1003][1025][1064].