Samuel (Schmuel), Samül, Samuel Kohn (1873 - 1920)

Samuel (Schmuel), Samül, Samuel Kohn wurde am 13.03.1873 in Dioszeg geboren und lebte in Dioszeg (Sladkovicovo), Baden, Niederösterreich, Nürnberg, Würzburg.

Seine Eltern waren Kohn Lotte geb. Bischitz und Kohn Wolf (14.07.1835–08.03.1913).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kohn Meta geb. Finke, die Ehe wurde am 1903 in Heidingsfeld geschlossen.

Seine Kinder waren Kohn Eduard (02.07.1911), Kohn Avraham (Arthur), Arthur (Avraham) (11.09.1908), Joelson Lotte geb. Kohn (14.04.1905–?1943), Kohn Esther (19.03.1904) und Kohn Isidor Isaak, Isidor (Isaak) (21.04.1906) sowie weitere 3 Kinder.

Er starb am 03.11.1920 in Würzburg.

Die Grabstätte befindet sich im "Höchberg".

Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler; Religionsgelehrter. Er wuchs in der Rabbinerfamilie Wolf und Lotte Kohn in den Städten Dioszeg und Baden bei Wien im damaligen Österreich auf . Samuel Kohn war selbst wegen seiner umfassenden religiösen Bildung hoch angesehen. 1903, im Jahr seiner Eheschließung, zog er, nach kurzen Aufenthalten in Basel und Nürnberg nach Würzburg und gründete hier die Firma "Samuel Kohn", Wein- u. Süßweingroßhandlung (Lager in der Theaterstraße 10; Sitz später in der Kapuzinerstraße 21 und Wolframstraße 1. Er vertrieb selbstgekelterte (Kelter) koschere Rhein- und Frankenweine). 1909 erhielt er die Bayerische Staatsangehörigkeit; 1918 das Bürgerrechtder Stadt Würzburg. Er wurde wie sein Bruder Simon Kohn aus Nürnberg im Jüd. Friedhof in Höchberg beerdigt, unter großer Anteilnahme der Jüd. Gemeinden von Würzburg und Höchberg. [1016][1023; Friedhof Höchberg].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.