Regina Kolb geb. Jakob (1867 - 1942)

Regina Kolb geb. Jakob wurde am 19.08.1867 in Frankenwinheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Frankenwinheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Kolb Samuel.

Ihre Kinder waren Kolb Kathi (03.03.1908–1942), Kolb Bertha (05.02.1892–1942) und Kolb Max (27.02.1898–für tot erklärt, 1942).

Sie starb am 07.12.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Regina Kolb geb. Jakob war die Ehefrau des Viehhändlers und Landwirts Samuel Kolb in der unterfränkischen Gemeinde Frankenwinheim, Landkreis Schweinfurt. Schon seit längerem verwitwet kam sie im Mai 1941 von dort in das Jüdische "Alters- und Pflegeheim" in Würzburg, nachdem ihr Anwesen in Frankenwinheim unter Zwang verkauft worden war. Ihr letztes Vermögen (800 Reichsmark) wurde Regina Kolb mit dem "Heimeinkaufsvertrag", einem fingierten Versorgungsvertrag für das Ghetto Theresienstadt entzogen. Am 23. September 1942 wurde Regina Kolb von Würzburg dorthin deportiert und starb bereits nach wenigen Wochen. [1027] Ihre Kinder Max, Bertha und Kathi waren schon im April 1942 von Frankenwinheim nach Krasniczyn im besetzten Ostpolen verschleppt worden, wo sie ebenfalls keine Chance hatten zu überleben. [1016][1003][1023].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.