Gershon (George G. ) Kranzler geb. Gerson Georg (1916 - 2000)

Gershon (George G. ) Kranzler geb. Gerson Georg wurde am 27.01.1916 in Stuttgart geboren und lebte in Stuttgart, Würzburg, New York, Baltimore.

Seine Eltern waren Kranzler Anna (Chana) geb. Smulewicz(?) (22.05.1892) und Kranzler Majer (Mayer) Leib (29.10.1887–Juli 1966).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kranzler Trude geb. Neuman, die Ehe wurde am 1944 geschlossen.

Seine Kinder waren Kranzler Chaim, Stahl Shari geb. Kranzler, Septimus Chani geb. Kranzler und Kranzler Elliot (29.06.1951).

Er starb am 02.03.2000 in Baltimore.

Die Grabstätte befindet sich im "Randallstown - Cemetery Chevra Ahavas Chesed".

Weitere Angaben aus den Quellen: Hochschullehrer; Prof.,Dr. Georg Gerson Kranzer wuchs als anscheinend zweitältestes Kind der kinderreichen ostjüd. Familie Majer Leib und Anna Kranzler in der Stadt Würzburg auf. Er besuchte hier das Neue Gymnasium und studierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und am orthodoxen Hildesheimer Seminar (Wissenschaft des Judentums). Er engagierte sich im orthodoxen Jugendbund "Esra" Würzburg und anderen jüd. Jugendvereinen (Jüdische Jugendbewegung) und veröffentlichte Beiträge für die orthodoxe Wochenzeitung Der Israelit. 1938 stellte er seine Doktorarbeit fertig und flüchtete wenige Wochen vor dem Novemberpogrom in die USA; im Oktober Überfahrt von Rotterdam nach New York auf dem Schiff "Statendam". Zweitstudium der Soziologie an der Columbia University in New York; parallel Vertiefung seiner jüd.-theologischen Ausbildung. In den 1960er Jahren Professor für Soziologie an der wikien(Towson University) im Bundesstaat Maryland; andere Lehraufträge und Veröffentlichungen. Bis zu seinem Ausscheiden 1967 leitete er die wikien(Talmudical Academy of Baltimore), mit der er seit 1955 verbunden war. Der vielseitig interessierte Gershon Kranzler trat auch als Autor von Kinderbüchern und als Komponist traditioneller jüd. Musik hervor. Er starb mit 84 Jahren in Baltimore. [1016] Quellen: -ancestry.com (U.S. Naturalization Records Indexes; New York, Passenger Lists; U.S. Public Records Index).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.