Klara Krapf (1869 - 1943)

Klara Krapf wurde am 12.04.1869 in Wonfurt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wonfurt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 18.01.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Pfründnerin. Klara Krapf stammte aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Wonfurt, Landkreis Haßberge, ansässigen Familie. Die Jüd. Gemeinde dort hatte um 1875 einen Höchststand von 109 Mitgliedern erreicht, entwickelte sich aber nach 1900 stark rückläufig und zählte 1910 nur noch neun Mitglieder. Die unverheiratete Frau kam wohl im Mai 1930 in das Isr. Pfründnerhaus Dürerstraße 20 in Würzburg und lebte dort über zwölf Jahre, ehe sie am 23.September 1942 mit 490 witeren Personen aus Würzburg ins Theresienstadt deportiert wurde. Sie kam dort im Januar 1943 zu Tode. Der amerikanische Lyriker Norbert Krapf (wikien(Indiana State Poet Laureate)) widmete der vermuteten Verwandten ein Gedicht. [1016][1003][1025].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.