Finny Krebs (1913 - 1944)

Finny Krebs wurde am 22.04.1913 in Reichenberg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Reichenberg, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 00.10.1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kindermädchen, Dienstmädchen. Finni (Finny, Fanny) Krebs wuchs in der Landwirts- und Händlerfamilie Salomon und Eva Krebs in der unterfränkischen Gemeinde Reichenberg, Kreis Würzburg, auf. Sie war anscheinend schon im Kindesalter als Kinder- und Nähmädchen zeitweise bei jüd. Familien in Aschaffenburg und Würzburg untergebracht, lebte aber hauptsächlich im Elternhaus in Reichenberg. Nach dem Novemberpogrom 1938 wohnte sie 1938 im Isr. Kranken- und Pfründnerhaus Dürerstraße 20 in Würzburg. Am 23.September 1942 wurde die unverheiratete, als berufslos bezeichnete Frau [1061] nach Theresienstadt deportiert, zusammen mit ihrer Mutter Eva und der Verwandten Sally Krebs. [1016] Finni Krebs wurde im Oktober 1944 von Theresienstadt nach Auschwitz transportiert.[1027] [1016][1003][1005][1023; Reichenberg][1025].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.