Manfred Krebs wurde am 05.02.1923 in Reichenberg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Reichenberg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Krebs Rosa geb. Bravmann (05.02.1894–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Manfred Krebs stammte aus einer der Familien Krebs in der unterfränkischen Gemeinde Reichenberg, Landkreis Würzburg. Er war der Sohn von Benno und Rosa Krebs. Seine Schwester hieß Flora. Manfred Krebs besuchte um 1938 die Jüd. Volks- und Berufsschule in Würzburg und nahm hier an einem Fortbildungskurs teil. Er arbeitete in der Folgezeit für die Israelitische Kultusgemeinde Würzburg. Im Juni 1941 wurde er, im Zuge des "Personalabbaus bei der IKG", zum "Arbeitseinsatz" (Zwangsarbeit) bei einer Kohlenhandlung in Würzburg eingeteilt. Mit seiner Familie lebte er in der Ortsmitte von Reichenberg im sogenannten "Roten Bau", seinem Elternhaus. Am 25. April 1942 wurde Manfred Krebs von Würzburg aus mit sieben weiteren Familienangehörigen nach Krasniczyn in Polen deportiert. Wenig später wurde er in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet. Auch seine Mutter und seine Schwester wurden am 25. April 1942 deportiert und ermordet.