Hugo Künstler (1900 - 1944)

Hugo Künstler wurde am 05.03.1900 in Brünnau geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Brünnau, Würzburg, Plauen, Berlin, KZ Auschwitz, Neuendorf. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Künstler Isak (05.05.1867–20.04.1939) und Künstler Melitta geb. Heß (um 1875–vor 1938, 1928).

Er starb am ?24.01.1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lagerist. Hugo Künstler stammte aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Bruennau, Landreis Kitzingen, ansässigen Familie. Unter den zehn jüd. Matrikelstellen finden sich dort bis 1824 zwei Haushaltsvorstände mit dem neuen Familiennamen "Künstler". (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Die kleine Jüd. Gemeinde in Brünnau löste sich um 1910 auf. Auch Hugos Eltern, Isaak und Melitta Künstler zogen wohl um diese Zeit in einen größeren Ort der Umgebung. Hugo Künstler arbeitete von 1916 bis 1918 als Lagerist in Würzburg. Später lebte er anscheinend mit seiner Familie in der Stadt Plauen in Sachsen; als weitere Aufenthalte werden genannt Wanne-Eickel und Neuendorf im Sande (Steinhöfel; dort befand sich ein Hachschara-Landgut). Hugo Künstler wurde mit seiner Ehefrau Rosa und der elfjährigen Tochter Ruth Melitta am 19.April 1943 wohl von Neuendorf über Berlin ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1016][1003][1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.