Karl Künstler (1904 - 1943)

Karl Künstler wurde am 14.01.1904 in Brünnau geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Brünnau, Gerolzhofen, Großlangheim, Würzburg, KZ Auschwitz, KZ Dachau. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Künstler Isak (05.05.1867–20.04.1939) und Künstler Melitta geb. Heß (um 1875–vor 1938, 1928).

Er starb am 1943 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Karl Künstler wuchs in der Familie Isaak und Melitta Künstler in der unterfränkischen Gemeinde Brünnau, Landkreis Kitzingen, auf. Er besuchte die Volksschule in Brünnau. Später arbeitete er als Viehtreiber bei seinem Bruder Ludwig in Gerolzhofen, ab 1936 auf dem Bauernhof der Schwester Cilly Weikersheimer in der nahen Gemeinde Großlangheim. Im Novemberpogrom 1938 wurde er in "Schutzhaft" genommen und bis zum 20. Februar 1939 im KZ Dachau inhaftiert. Seine Emigrationsversuche (Dominikanische Republik, USA) scheiterten. Im August 1939, nach dem Wegzug seiner Schwester, zog Karl Künstler nach Würzburg in die Sammelunterkunft in der Bibrastraße 6. Die Jüdische Gemeinde stellte den kranken und geistig zurückgebliebenen Mann als Hilfsarbeiter und Hausmeister ein. Am 17. Juni 1943 wurde Karl Künstler mit den letzten Würzburger Jüdinnen und Juden ins Auschwitz deportiert und dort ermordet. [1016][1003][1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.