Anna Lachmann (1876 - 1943)

Anna Lachmann wurde am 17.12.1876 in Kulm (Chełmno) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kulm, Posen, Frankfurt am Main, Ghetto Theresienstadt, Würzburg, Baden-Baden. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Lachmann Wolf (um 1850).

Sie starb am 31.03.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Anna Lachmann wuchs in der Kaufmannsfamilie Wolf und Emma Lachmann in der damals preußischen Stadt Kulm auf. 1921 zog sie mit ihrer Schwester Rosa von Posen nach Würzburg. Beide hatten ihre Heimatregion nach den ethnischen Auseinandersetzungen zwischen Polen und Deutschen verlassen. Die Schwestern übernahmen das Stickereigeschäft "Geschwister Seelig" (Babette Seelig) in der würzburgTheaterstraße 2 (um 1930: würzburgRöntgenring 6). Anna verzog um 1938 aus Würzburg, [1016] anscheinend nach Baden-Baden. [1078] Von ihrem letzten Wohnort Frankfurt am Main wurde sie am 15.September 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1003][1064] Sie kam dort im März 1943 mit 66 Jahren ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.