Bertha Feibusch geb. Löw (1873 - 1943)

Bertha Feibusch geb. Löw wurde am 20.12.1873 in Iwano-Frankiwsk geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Stanislau, Aschaffenburg, Würzburg, Frankfurt am Main, Danzig, Ghetto Theresienstadt, Bad Kissingen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Horowitz Harry.

Sie war in 2. Ehe verheiratet mit Landau Georg, die Ehe wurde am 1909 in London geschlossen.

Sie war in 3. Ehe verheiratet mit Phillips Hermann geb. Feibusch, die Ehe wurde am 1923 in Würzburg geschlossen.

Ihr Kind war Löw Isi (Abraham Isidor Isak) (27.03.1893).

Sie starb am 06.03.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Verkäuferin; Geschäftsfrau. Bertha Feibusch (Phillips), verwitwete Landau, wuchs in der Weinhändlerfamilie Benjamin und Bertha Löw in der damals österreichisch-galizischen Stadt Stanislau auf, wo sie auch zunächst verheiratet war. Nach kürzeren Aufenthalten in Würzburg, Aschaffenburg und Bad Kissingen, wo sie anscheinend als Verkäuferin und Angestellte des verwandten(?) Würzburger Weinhändlers Bernhard Aberbach tätig war, [1046] zog sie 1902 nach Würzburg und gründete hier das Haus- und Küchengerätegeschäft "B. Loew" in der zentralen Augustinerstraße 1/2, das sie bis zu ihrem Wegzug nach Frankfurt Ende 1920 führte (später anscheinend als Filiale eines Frankfurter Hausrat-Geschäfts; um 1930 von Karl Kahn übernommen). Die ab 1913 verwitwete Bertha Landau heiratete 1923 in dritter Ehe Hermann Feibusch (Philipps), mit dem sie anscheinend längere Zeit in Frankfurt lebte. [1016] Von ihrem letzten Wohnort in der Stadt Danzig wurde die wieder verwitwete Frau im Dezember 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1003][1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.