Paul Gabriel Landauer (1881 - 1941)

Paul Gabriel Landauer wurde am 31.07.1881 in München geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren München, Genf, Würzburg, Ghetto Kowno. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Landauer Hulda geb. Bernheim (vor 1860) und Landauer Otto (vor 1860).

Er starb am 25.11.1941 in Ghetto Kaunas.

Weitere Angaben aus den Quellen: Chemiker; Dr. phil. Paul Landauer wuchs als zweites von sieben Kindern in der Kaufmannsfamilie Otoo und Hulda Landauer in der bayerischen Landeshauptstadt München auf. Er besuchte dort ein Realgymnasium. Studienbeginn(?) in Genf (um 1902). Ab 1908 Assistent am chemischen Laboratorium der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; 1909 Promotion. 1911 Rückkehr nach München. 1914 - 1916 Kriegsteilnehmer im I. Weltkrieg. Bis zum Berufsverbot durch das NS-Regime 1938 war der unverheiratete Mann als Vertreter für Arzneimittel in seiner Heimatstadt München tätig. Nach dem Novemberpogrom 1938 in "Schutzhaft" genommen; am 13.Dezember 1938 aus dem Dachau entlassen. Dr. Paul Landauer wurde am 20.November 1941 von München ins Kowno deportiert und nach der Ankunft ermordet; drei seiner Geschwister wurden ebenfalls umgebracht. [1016][1003][1005][1064] Quelle: -Paul Landauer, Studien über das Methylenblau. (Dissertation Universität Würzburg, 1909 - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.