Mathilde Landecker geb. Strauß (1875 - 1944)

Mathilde Landecker geb. Strauß wurde am 23.02.1875 in Hohebach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hohebach, Sommerhausen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er starb am Mai 1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Mathilde Landecker wuchs in der Familie von Samuel und Mina Strauß in der Gemeinde Hohebachim nördlichen Baden-Württemberg auf. Ihr Vater war dort anscheinend als Viehhändler tätig. Sie lebte später als Ehefrau in der unterfränkischen Marktgemeinde Sommerhausen, Landkreis Würzburg. Ihr Ehemann Richard Landecker führte dort ab etwa 1927 als wohl letzter Vorsitzender die auf wenige Familien geschrumpfte Israelitische Kultusgemeinde. 1937 wurde sein 80. Geburtstag gefeiert. Mathilde Landecker, seit 1939 verwitwet, blieb als eines der vier letzten Mitglieder der jüdischen Gemeinde bis Februar 1941 in Sommerhausen. Sie wohnte zu diesem Zeitpunkt isoliert in der früheren Synagoge, die im Novemberpogrom 1938 beschädigt wurde. Sie kam dann nach Würzburg in das Israelitische Altersheim und Sammelquartier in der Dürerstraße 20. Am 23. September 1942 wurde sie von dort ins Theresienstadt deportiert. Im Mai 1944 führte sie ein weiterer Transport ins Vernichtungslager Auschwitz, wo sie vermutlich unmittelbar ermordet wurde. [1016][1003][1005][1023; Hohebach, Sommerhausen][1025].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.