Ludwig Julius Lazarus (1875 - 1939)

Ludwig Julius Lazarus wurde am 10.07.1875 in Duisburg geboren und lebte in Duisburg, Paderborn, Würzburg, Frankfurt am Main.

Seine Eltern waren Lazarus Betty geb. Leseritz (um 1850–1891) und Lazarus Raphael (um 1830–März 1906, 1906).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lazarus Emilie geb. Scheuer, die Ehe wurde am 1902 in Wuerzburg geschlossen.

Sein Kind war Lazarus Wilhelmine Johanna (22.01.1902).

Er starb am 24.09.1939 in Frankfurt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Buchhändler, Antiquar. In der Lehrerfamilie Raphael und Betty Lazarus in der Stadt Duisburg, Nordrhein-Westfalen, aufgewachsen. Er zog 1897 von Paderborn nach Würzburgund war zunächst Angestellter in der Firma "J. Franks Buchhandlung und Antiquariat" (Jakob Frank) in der Theaterstraße 17. Wenige Jahre später übernahm er das Geschäft. Die Buchhandlung, der er eine Leihbücherei für belletristische und populärwissenschaftliche Literatur angliederte, galt als ein Zentrum des geistigen Lebens in Würzburg. 1911 erhielt er das Bürgerrecht und Heimatrecht der Stadt. Mitglied, um 1925 Präsident, der "Frankenloge" (Bne Briss. Delegierter der Jüd. Gemeinde im Verband Bayerischer Isr. Gemeinden; zuständig für dessen "Landesheim" (Altenheim) in Würzburg (um 1934). Mitglied im Kulturbund Deutscher Juden. Im März 1937 Schließung seines Geschäfts durch das NS-Regime und "Arisierung" (Paula Levy). Der schwer erkrankte Ludwig Lazarus ging im Oktober 1937 nach Frankfurt. Er nahm sich dort anscheinend im September 1939 das Leben. [1016][1005][1023; Kassel].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.