Egmont (Edmund) Lebowitsch wurde am 31.07.1880 in Wien geboren und lebte in Wien, Frankfurt am Main, Würzburg, Haifa.
Seine Eltern waren Lebowitsch Johanna geb. Goldmann (19.05.1855–23.05.1926) und Lebowitsch Moritz (04.03.1896).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lebowitsch Friederike (Frieda) geb. Beckhardt, die Ehe wurde am 1906 in Frankfurt/Main geschlossen.
Seine Kinder waren Lebowitsch Kurt Walter (14.10.1906) und Lebowitsch Heinz Julius (14.11.1908–19.10.1967).
Weitere Angaben aus den Quellen: Egmont (Edmund) Lebowitsch wuchs in der Kaufmannsfamilie Moritz und link(Johanna Lebowitsch (Goldmann)#26121) in Wien auf. 1906 zog er mit seiner Frau Friederike (Beckhardt) von Frankfurt am Main nach Würzburg; 1906 unmd 1908 wurden hier ihre Kinder Kurt und Heinz geboren. Egmont übernahm in Würzburg die Firma "Frankfurter Damenmäntelgeschäft" ("Klara Kaufmann Nachfolger"); Damen- und Kinderkonfektion in der Schönbornstraße 1. 1910 eröffnete er eine Filiale in Schweinfurt. Im gleichen Jahr erhielt er das Heimatrecht der Stadt Würzburg und die bayerische Staatsangehörigkeit. Ehemann von Friederike Beckhardt aus Frankfurt am Main; Vater von Kurt (*1906) und Heinz Lebowitsch (*1908). I.Weltkrieg: 1915 bis 1918 freiwilliger Kriegsdienst; ausgezeichnet mit dem König Ludwig-Kreuz. 1919 Angehöriger der konterrevolutionären Einwohnerwehr. Weimarer Republik: Egmont Lebowitsch war politisch engagiert; Mitglied Deutsche Demokratische Partei (früher Anhänger der Nationalliberalen Partei), Deutsche Staatspartei. NS-Zeit: Im Mai 1933 wurde er wegen vermuteter Verbreitung von Wahlflugblättern der DSP denunziert und von der Politischen Polizei vernommen, zusammen mit Max Kaufmann. Er verkaufte daraufhin seine Firma im Juli 1933 und emigrierte schon im Oktober 1933 mit seiner Frau nach Haifa in Palästina. [1016] Anmerkung: Egmont ("Ödön") Lebowitsch hatte anscheinend familiäre Wurzeln im slowakischen Bardejov; im Geburtsregister wird dort 1909 die Geburt seines Sohnes Heinz Julius ("Gyula Heinz") nachgetragen. (Zuschrift Familienforscher Peter Absolon, 04.02.1919).