Gustav Lebrecht Schäfer (1891 - 1934)

Gustav Lebrecht Schäfer wurde am 18.12.1891 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg.

Seine Eltern waren Schäfer Max (10.06.1844–08.08.1930) und Schäfer Rika (Ricka, Friederike) geb. Lebrecht (11.02.1851–26.09.1931).

Er starb am 21.07.1934 in Würzburg.

Die Grabstätte befindet sich im "Würzburg, Gedenksteine".

Weitere Angaben aus den Quellen: Jurist; Dr. jur. Gustav Lebrecht Schäfer wuchs als sechstes und jüngstes Kind in der Weinhändlerfamilie Max und Rika Schäfer in der Stadt Würzburg auf. Er besuchte wohl ein Würzburger Gymnasium und studierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, daneben, wie damals üblich, auch in anderen Universitätsstädten, so in München; 1916 Promotion Würzburg. Mitglied Jüdische Studentenverbindung "Salia" Würzburg. I. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer als Vizefeldwebel, Offiziersanwärter; Eisernes Kreuz II; 1916 verwundet. Gustav Schäfer absolvierte den .Vorbereitungsdienst und war auswärts als Rechtspraktikant und Rechtsreferendartätig. 1920 kehrte er nach Würzburg zurück: Zeitweise auch in der nahen Stadt Kitzingen lebend, konnte er sich aber anscheinend nicht als Jurist etablieren und arbeitete als "Privatangestellter". Er war wohl durch seine Kriegsverletzungen stark beeinträchtigt und erkrankte psychisch. An seinem Grab im Jüd. Friedhof Würzburg findet sich der Zusatz "Kriegsverletzter". [1016][1023].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.