Bernhard Leiter (1881 - 1942)

Bernhard Leiter wurde am 02.01.1881 in Augsburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Augsburg, Frankfurt am Main, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga, Laasphe. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Leiter Jeanette geb. Leiter (um 1855–13.11.1923).

Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bernhard Leiter wurde 1881 geboren und wuchs zusammen mit seiner Schwester Hedwig in der Kaufmannsfamilie David und Jeanette Leiter, geb. Leiter, in der bayerisch-schwäbischen Stadt Augsburg auf. Er war als Kaufmännischer Angestellter tätig. In den Jahren 1903 und 1904 leistete er seinen Militärdienst ab, wurde jedoch als Halbinvalide entlassen. Von 1915 bis 1917 war er Kriegsteilnehmer an der Ost- und Westfront und galt 1917 als vermisst. Bernhard Leiter lebte in den 1920er Jahren in Frankfurt a. M., dann in der Kleinstadt Laasphe in Nordrhein-Westfalen. Er kam im Dezember 1934 in das jüdische Altersheim in Würzburg, wohl in das angeschlossene bayerische "Landesheim für Sieche und Kranke". Der unverheiratete Mann wurde ab 1939 trotz seines sehr schlechten Gesundheitszustandes - er war stark abgemagert und nervenkrank - zur Zwangsarbeit in Würzburg eingeteilt. [1016][1057][1078] Am 27. November 1941 wurde er mit dem Ziel Riga nach Riga-Jungfernhof deportiert. [1016][1003] Über seine genauen Todesumstände ist nichts bekannt. Er wurde für tot erklärt. [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.