Herta Levy geb. Gotthilf (1907 - 1944)

Herta Levy geb. Gotthilf wurde am 06.06.1907 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Stuttgart, Edam, Lager Westerbork, KZ Bergen-Belsen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Gotthilf Julius (30.12.1868–21.01.1945) und Gotthilf Klara geb. Joseph (20.02.1881–27.06.1967).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Levy Alfred, die Ehe wurde am 1935 in Würzburg geschlossen.

Ihr Kind war Lowenthal Michael geb. als Levy, Heinz geboren (wurde adoptiert) (26.10.1936).

Sie starb am 18.12.1944 in Bergen-Belsen.

Weitere Angaben aus den Quellen: Klavierlehrerin. Herta Levy lebte bis zu ihrer Heirat 1935 bei den Eltern Julius und Klara Gotthilf in der Harfenstraße 12 in Würzburg. Nach ihrer Schulausbildung studierte sie wohl Musik am Konservatorium Würzburg (Hochschule für Musik Würzburg). Sie war Mitglied und Beisitzerin im Jüd. Jugendbund Würzburg (Jüdische Jugendbewegung). Ab 1935 mit dem Kaufmann Alfred Levy in Stuttgart verheiratet, emigrierte sie 1938 mit ihm in die Niederlande, wohl nach (Edam). Die Familie mit dem kleinen Sohn Heinz (Michael Lowenthal) lebte dort 1942 und wurde im Februar 1944 vom Westerbork ins Bergen-Belsen deportiert. Die Eheleute kamen im Dezember 1944 in einer Typhusepidemie um; ihr Kind überlebte. [1016][1003][1005][1026].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.