Lina (Helene, Hella) Levy geb. Rauh wurde am 20.02.1858 in Gnodstadt (Marktbreit) geboren und lebte in Gnodstadt, Nürnberg, Würzburg.
Ihre Eltern waren Rauh Karoline geb. Siegesgrund (um 1830) und Rauh Viktor (um 1825).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Levy Leopold, die Ehe wurde am 1908 in Nürnberg geschlossen.
Sie starb am um 1940 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Geschäftsfrau. Lina Levy (auch Levi) stammte aus der Familie des Glasermeisters Viktor Rauh und seiner Ehefrau Karoline in der unterfränkischen Gemeinde Gnodstadt, Landkreis Kitzingen. Ihren Ehemann Leopold heiratete sie erst mit 50 Jahren in Nürnberg. Ende 1917 zog sie als Witwe von dort nach Würzburg. Sie war hier zunächst als Handelsvertreterin für Waschmittel und und als Arbeiterin tätig und führte dann ein Putzgeschäft und eine Bettfedernreinigung (im Wohnhaus Ursulinergasse 14). Ab September 1934 lebte sie im Altersheim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Im Dezember 1939 wurde die über 80jährige Frau bei der Gestapo-Stelle Würzburg denunziert wegen eines Besuchs bei einer nichtjüd. Näherin. [1016].