Ludwig Levy (1891)

Ludwig Levy wurde am 25.08.1891 in Pirmasens geboren und lebte in Pirmasens, Würzburg, München.

Seine Eltern waren Levy Anna geb. Frank (um 1865) und Levy Leopold (vor 1870).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Levy Lotte geb. Pariser, die Ehe wurde am 1919 in Berlin geschlossen.

Weitere Angaben aus den Quellen: Jurist; Dr. jur. Ludwig Levy wuchs in der Kaufmannsfamilie Leopold und Anna Levy in der Stadt Pirmasens, Rheinland-Pfalz, auf. Er studierte zwischen 1910 und 1913 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. I. Weltkrieg: Als Frontoffizier wiederholt ausgezeichnet; September: "Rechtspraktikant Leutnant Ludwig Levy erhielt nunmehr auch das Eiserne Kreuz I. Klasse"; kriegsbeschädigt. Nach der Rückkehr aus dem Krieg setzte Ludwig Levy seine Ausbildung in Würzburg 1919/20 fort, absolvierte aber anscheinend erst 1932 die Staatsprüfung und Promotion in Würzburg. 1933 erhielt er die Zulassung als Rechtsanwalt in München, legte sie aber im März 1934 durch "Verzicht" nieder. Anscheinend konnte er mit seiner Ehefrau Lotte emigrieren; ihre Namen finden sich auf einer Liste enteigneter Personen (Enteignung)(?). [1016] Quellen: -Reinhard Weber, Das Schicksal der jüdischen Rechtsanwälte in Bayern, 2006, 243. -Ludwig Levy, Die völkerrechtliche Intervention, 1932. (Dissertation Universität Würzburg 1932 - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.