Hermann Liebenstein (1879 - 1941)

Hermann Liebenstein wurde am 16.10.1879 in Hüttenheim (Willanzheim) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hüttenheim, Frankfurt am Main, Kowno, Fort IX, Mainbernheim, KZ Dachau. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Liebenstein Sophie geb. Friedmann (Jan. 1841–?nach 1933) und Liebenstein Süßlein (?um 1835–?um 1905).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Liebenstein Flora geb. Klein.

Sein Kind war Oppenheimer Ilse geb. Liebenstein (23.04.1911–11.06.2003).

Er starb am 25.11.1941 in IX fortas.

Weitere Angaben aus den Quellen: Viehhändler. Hermann Liebenstein wuchs in der Familie Süßlein und Sophie Liebenstein in der unterfränkischen Gemeinde Hüttenheim, Landkreis Kitzingen, auf. Er ließ sich sich später in der nahen Kleinstadt Mainbernheim nieder und führte dort mit Brüdern eine Viehhandlung; ein Bruder(?) Isaak Liebenstein (1877 - 1916) fiel als Soldat im I.Weltkrieg. Ab etwa 1930 leitete Hermann Liebenstein die schon stark geschrumpfte Israelitische Kultusgemeinde Mainbernheim als Vorstandsmitglied mit. Wohl nach der Ende 1938 anzunehmenden Schließung seines Betriebs durch das NS-Regime zog er mit seiner Ehefrau Flora, geb. Klein aus Gnodstadt, Landkreis Kitzingen, nach Frankfurt. Beide wurden von dort am 22.November 1941 ins Kowno deportiert und nach der Ankunft ermordet. Ihre 1911 geborene Tochter Ilse Oppenheimer-Rosenstein konnte emigrieren und widmete ihren Eltern eine wikien(Page of Testimony) für die Gedenkstätte Yad Vashem. Hermanns älterer Bruder und Mitarbeiter Samuel Liebenstein kam 1939 nach Würzburg und wurde ebenfalls 1941 ermordet. [1016][1003][1005][1023][1064].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.